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Homöopathie und die Elemente

by Jan Scholten

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Description

Dieses Buch behandelt die Verwendung der Elemente des Periodensystem90 74817 6s in der Homopathie. In der Homopathie wird bisher lediglich eine begrenzte Anzahl von Elementen verwendet. In diesem Buch wird erklrt, wie die brigen Elemente angewendet werden knnen. In dem Buch ffnet sich eine ganz neue Welt, die des Periodensystems. Beim Betrachten des Periodensystems entstand bei mir immer der Eindruck, dass wir nur einzelne Teile davon begreifen, zum Beispiel Aurum und Silber. Aber was soll man ber Hafnium oder Krypton denken? Das schienen weisse Flecken auf der Landkarte, unentdeckte Lnder. Die Ideen in diesem Buch sind noch nicht vollstndig entwickelt. Von vielen Mitteln wren Prfungen erwnscht, um die mit Hilfe der Gruppenanalyse entwickelten Bilder zu besttigen und zu vervollkommnen. Fallbeispiele sind sowohl zur Besttigung ntig als auch, um die Bilder lebendig zu machen, ihnen Farbe zu geben. Demgegenber sind die Ideen so weit entwickelt und bertragbar geworden, dass ich es verantworten kann und es auch ntig finde, sie zu publizieren. Sie sind auch geprft, so wie es die beschriebenen Flle von mir und meinen Kollegen des Homopathischen rztezentrums Utrecht zeigen. Der Leser kann hiermit arbeiten, und ich hoffe, von weiteren Ausarbeitungen und Verbesserungen zu hren.

Die Methode der Gruppenanalyse

Die Methode, die in diesem Buch verwendet wird, ist die Fortsetzung der Gruppenanalyse, wie sie im Buch 'Homopathie und Minerale' beschrieben ist (Scholten, 1993). Fr die Erluterung dieser Methode verweise ich auf das Kapitel 'Gruppenanalyse'.

Wie dieses Buch zu verwenden ist

Die Menge der Informationen und die Anzahl der Mittel in diesem Buch sind sehr umfangreich. Dadurch entsteht die Gefahr, den roten Faden aus den Augen zu verlieren. Liest man die einleitenden Kapitel sorgfltig und mehrmals, dann wird die Struktur deutlicher und somit der Einblick in die Mittel besser. Das Buch ist nicht gedacht als Lesebuch, das man von vorne bis hinten an einem Stck ausliest, es ist eher eine Materia medica, ein Nachschlagwerk, das man aufschlagen kann, wenn in einem Fall eines der Elemente zum Tragen kommt. Eine Methode, den Umgang mit diesem Buch zu erlernen, ist nach erfolgreichen Fllen mit einem bereits bekannten Element aus der eigenen Praxis zu suchen und diese mit den Bildern, wie sie hier beschrieben werden, zu vergleichen. Betrachtet man die Themen der Serie (=Periode) und das Stadium der Flle, knnen sie deutlicher werden. Steht ein Element in einer fr den Patienten wichtigen Rubrik, ist es anzuraten, erst das Bild dieses Elementes in diesem Buch nachzulesen. Die Themen knnen danach genauer betrachtet werden, und man kann dem Patienten in dieser Richtung weitere Fragen stellen. Es kann vorkommen, dass ein Element bei der Analyse eines Falles zum Vorschein kommt, aber doch nicht ganz genau passt. Oder es schien das richtige Mittel zu sein, welches aber doch nicht so gut wirkte. Dann kann einer der 'Nachbarn' im Periodensystem angeraten sein. Zum Beispiel schien Aurum gut, brachte aber nur eine leichte Besserung. Bei der nheren Analyse mit dem System in diesem Buch kann dann Osmium passender sein. Osmium steht auch in der Goldserie, aber dann in Stadium 8 und nicht in Stadium 11, in welchem Aurum steht. Es wird etwas komplizierter, wenn wir auch Verbindungen betrachten. Dann kann zum Beispiel Aurum muriaticum ntig sein an Stelle von Aurum. Betrachten wir das Beispiel von Arsenicum album, drfen wir nicht nur nach den 'Nachbarn' von Arsenicum sehen, sondern auch nach den von Oxygenium, da Arsenicum album eigentlich Arsenoxid ist. Es ist wichtig, die Themen und Begriffe der Serien (=Perioden) und Stadien durchzusehen. Bei den Serien ist dies kein grosses Problem. Das Thema Knigtum und Fhrung der Goldserie ist leicht zu unterscheiden von dem Thema Aufgabe und Routine der Eisenserie. Im Kapitel 'Die 7 Serien' finden Sie die Themen ausfhrlich beschrieben. Der Unterschied zwischen den Stadien ist schwieriger. Dieses Problem wird dem Leser noch begegnen, und ich selbst kmpfe noch damit. Die Stadien sind Phasen in einer Entwicklung von Aufstieg, Erfolg und Niedergang; und jedes Stadium hat eine Stufe dieser Entwicklung zum Thema. Zunchst kann das Problem des Themas noch gelst werden, spter aber gelingt das oft nicht mehr. Da gibt es die zwei Seiten des Dipols in jedem Mittel. Und diese unterschiedlichen usserungsformen eines Themas hneln sehr stark der Entwicklung eines Themas der Serie. Diese Verwirrung ist wahrscheinlich der Grund dafr, dass die Idee der Stadien in der Homopathie noch nicht entdeckt war. Ein Beispiel kann dies verdeutlichen. Bei dem Fall, der bei Titanium beschrieben ist, gab es eine enorme Angst zu scheitern, die so stark war, dass die Person sogar aufhren musste zu arbeiten. Dies knnen wir als Verlust [Stadium 15] oder als das Ende [Stadium 17] der Arbeit interpretieren. Aber das Scheitern entsteht zu dem Zeitpunkt, an dem die Person offiziell [Stadium 4] an ihrer Arbeitsstelle beginnt [Stadium 4]. Es ist wichtig, auf die Worte zu achten, die der Patient gebraucht. Ein Beispiel macht dies deutlich. Einer Managerin [Silberserie] werden von ihrem Direktor Steine in den Weg gelegt. Der Direktor nimmt ihr Personal weg, um ihre Abteilung zu schwchen [Verfall, Stadium 12]. Sie zieht eine Soldatenuniform an [Schauspieler, Silberserie], um ihm zu zeigen, dass Kriegszustand ist. Wir knnten dieses Verhalten als Herausforderung betrachten und an Stadium 6 denken. Sie selbst erlebt das aber nicht als Herausforderung, sondern als Niedergang [Verfall, Stadium 12] dessen, was sie aufgebaut hat. Sie gebraucht auch das Wort Herausforderung [Stadium 6] nicht, sondern das Wort machtlos [Stadium 12]. Und Stadium 12 der Silberserie ist Cadmium. Ein anderes Risiko ist, dass man bei den Begriffen der Stadien zum Stillstand kommt, ohne einen wirklichen Einblick in das Stadium selbst zu haben. Eine Untersuchung der Stadien als Teil eines Zyklus verdeutlicht den Inhalt der Begriffe besser, und es macht auch deutlich, warum die Wortwahl des Patienten gerade auf ein bestimmtes Stadium verweist. Hierzu ein Beispiel: Das Stadium 5 von Vorbereiten hat die Neigung bei der Vorbereitung zu verharren, nicht zu echten Taten berzugehen und diese vor sich herzuschieben. Das darauffolgende Stadium 6 kann das nicht mehr zulassen, in diesem mssen sie aktiv werden mit allen eingeschlossenen Risiken. Daher finden wir dort auch Begriffe, wie 'sich beweisen mssen', 'eine Herausforderung annehmen' und 'sich gezwungen' fhlen. Es ist wichtig, tiefgehender zu fragen, um Unterschiede zwischen den Stadien machen zu knnen. Verwendet ein Patient Worte wie 'Angst zu versagen' oder 'Unsicherheit', so kann das zu allen Stadien passen. Erst bei weiteren Fragen, erzhlen sie, wie sie damit umgehen. Es ist immer wieder notwendig, den Patienten verschiedene Mglichkeiten vorzulegen, bevor sie verstehen, welche Informationen wichtig sind. Wir knnen zum Beispiel fragen: 'Geben Sie schnell auf, oder machen Sie erst recht weiter, oder fangen Sie lieber erst gar nicht an?' Weiterhin knnen Fragen ber das Umgehen mit Kritik und Komplimenten viel aufklren. Das in Themen Denken knnen ist wichtig, um mit diesem Buch umgehen zu knnen. Einzelnstehende Symptome werden durch die Themen deutlich und bekommen dadurch ihren Platz in dem Bild. Mit den Themen knnen auch viele neue Symptome vorausgesagt werden. Ein Beispiel ist das 'Gefhl umringt zu sein von Feinden' von Mercurius. Bei der Analyse von Mercurius als ein Knig [Goldserie], der sich angefallen fhlt [Stadium 12], ist dieses Symptom deutlich. Aber von der Goldserie und Stadium 12 aus knnen wir uns viele Variationen ausdenken, wie zum Beispiel 'Revolutionre nicht ausstehen knnen'. Weitere Hinweise hierzu stehen in den Kapiteln 'Die 7 Serien', 'Die 18 Stadien', 'Anamnese' und 'Sprache'.
Homoopathie und die Elemente
ISBN 9074817076
Language German
Author Jan Scholten
Pages 880
Type Hardback
Printed in The Netherlands
Publisher Alonnissos